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Gesundheitsförderung und Prävention

Gezielte Gesundheitsförderung und Prävention sind in jedem Lebensalter von entscheidender Bedeutung, um mit einer hohen Lebensqualität gesund aufwachsen und gesund älter werden zu können. Denn: Die meisten Krankheiten sind nicht angeboren, sondern treten im Laufe des Lebens auf.

Begriffsklärung: Gesundheitsförderung und Prävention

Unter dem Begriff „Gesundheitsförderung“ werden alle Eingriffshandlungen verstanden, die auf die Stärkung von individuellen Fähigkeiten der Lebensbewältigung zielen. Ökonomische, kulturelle, soziale, psychische, bildungsmäßige und hygienische Bedingungen der Lebensgestaltung für einzelne Personen oder Bevölkerungsgruppen sollen durch verschiedene Interventionen verbessert werden.

Daneben unterscheidet man die „(Krankheits-) Prävention“. Sie bezeichnet alle Eingriffshandlungen, die Krankheiten vermeiden oder deren Ausbreitung verhindern wollen. Die Intervention zielt darauf ab, Risiken für das Eintreten bzw. die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern oder abzuwenden.

Ziele von Gesundheitsförderung und Prävention

Verrückt? Na Und! Seelisch fit in der Schule

Bei „Verrückt? Na und! Seelisch fit in der Schule“ handelt sich um ein Präventionsprogramm des Leipziger Vereins „Irrsinnig Menschlich e.V.“ zur Stärkung der seelischen Gesundheit für SchülerInnen ab der 8. Klasse und ihre Lehrkräfte.

Das Projekt ist ein lebensnahes und wirkungsvolles Programm, das es SchülerInnen und Lehrkräften ermöglicht, sich mit dem schwierigen Thema seelischer Gesundheit und psychischen Krisen auseinanderzusetzen, denn psychische Erkrankungen beginnen oft im Jugendalter. Umso wichtiger sind deshalb wirkungsvolle Prävention und Gesundheitsförderung. Die Schule ist dafür ein idealer Ort. Der „Verrückt? Na und!“-Schultag bringt das Thema psychische Gesundheit in die Schule und zeigt einfache und wirksame Wege, wie SchülerInnen gemeinsam mit ihren Lehrkräften Krisen meistern und seelische Gesundheit stärken können, damit alle gut die Schule schaffen.

Die Teilnehmenden lernen Warnsignale seelischer Krisen kennen, diskutieren jugendtypische Bewältigungsstrategien, hinterfragen Ängste und Vorurteile gegenüber psychischen Krisen, erfahren, wer und was helfen kann, finden heraus, was die Seele stärkt und begegnen Menschen, die psychische Krisen gemeistert haben.

Das Verrückt? Na und!“ Team besteht aus Tandems, die Erfahrungen mit psychischen Krisen und seelischer Gesundheit haben – von Berufs wegen und in eigener Sache.

Durch das Gespräch mit einem persönlichen Experten bekommt das Thema seelische Gesundheit ein Gesicht, zum Greifen nah – und dabei ganz normal. Diese unerwartete Begegnung ist der Schlüssel zur Veränderung von Einstellungen und bestenfalls Verhalten bei Jugendlichen und Lehrkräften.

Der Schultag besteht aus drei Teilen:

  1. Ansprechen statt Ignorieren
  2. Glück und Krisen
  3. Mut machen, Durchhalten, Wellen schlagen

Das Schulprojekt versteht sich als „Türöffner“, um sich mit dem Thema seelische Gesundheit auseinander zu setzen.

Krisenauswegweiser (pdf, 345 KB)

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